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Lebenslauf – Lars Scheibner
1976 in Leningrad, heute St.Petersburg / Russland geboren, wuchs Lars zweisprachig, als Sohn eines deutschen Vaters und einer russischen Mutter, in Ost Berlin auf. Bereits mit vier Jahren begann er an der Kinder und Jugendsportschule Berlin, einer Kaderschmiede des DDR Sports, die Karriere als Eiskunstläufer wechselte jedoch 1987 das Fach und vollendete eine achtjährige Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Sein erstes Engagement führte Lars 1995 an die Bühnen der Stadt Gera, wo er sich sehr bald als Solist profilierte.
1998 ging er als Solist an die Komische Oper Berlin. Schon bald wurde er von den Berliner Kritikern als Nachwuchsstar gefeiert. Als sich 2001 die Abwicklung des Balletts der Komischen Oper abzeichnete, folgte Lars dem Ruf des Choreografen und Ballettdirektors Mario Schröder und trat ein fünfjähriges Engagement beim Ballett Kiel an. Für seine dortige Verkörperung der Titelpartie in Mario Schröders Tanzstück "Der Traum des Vincent van Gogh" wurde er von der Fachzeitschrift "Ballett-Tanz" als profiliertester Nachwuchstänzer des Jahres 2003 nominiert.

Parallel dazu war Lars seit seiner Ausbildungszeit immer auch choreografisch tätig. Erstes Aufsehen erregte seine Arbeit auf der EXPO 2000, wo er für den Kulturbeitrag des Landes Brandenburg "Prometheus - Fantasia" große Teile der Choreografie entwickelte.
In den Spielzeiten 2002/2003 und 2003/2004 präsentierte Lars im Kieler Schauspielhaus mit "Nr.:26" und "One more Time…" seine ersten eigenständig konzipierten und choreografierten Bühnenstücke. Im September 2004 wurde "Hör mein Bitten…" in der Kieler Ostseehalle uraufgeführt - ein Auftragswerk zum Abschlussgottesdienst des Ökumenischen Kirchentages in Kiel. 2004/ 2005 erarbeitete Lars als Regisseur und Choreograf, zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin und fünf freischaffenden Tänzern, das abendfüllende Werk "Der versiegelte Engel" zu der gleichnamigen Komposition von Rodion Shchedrin. Im Herbst 2005 hatte "Onager" im Kieler "Theater im Werftpark" Premiere. Dieses abendfüllende Werk choreographierte und inszenierte Lars für das Ballett Kiel.

Seit August 2006 ist er in Berlin als freischaffender Tänzer und Choreograf tätig. Im Jahr 2009 erhielt Lars den Conrad-Ekhof-Preis in Gold von der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin für seine Arbeit als Gastchoreograf an dem Schweriner Theater von 2007-2009. Im Jahr 2010 reiste Lars erstmals als Choreograf nach Südamerika. Er kreierte „Carmina Burana“ für das Ballet Nacional de Paraguay in Asuncion und für das soziale Projekt Dançando para não Dançar in Rio de Janeiro.

Im Januar 2016 übernahm Lars Scheibner die künstlerische Leitung der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz.



Abendfüllende Werke seit 2006:


Februar 2007: „Trias-Bolero“ - ein Ballettabend für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin

April 2007: Wiederaufnahme „
Der versiegelte Engel“ mit Tänzern des Staatsballetts Berlin

November 2007: Choreografie für „
Die Fledermaus“ am Opernhaus Kiel

Januar 2008: Choreografie für „
Der kleine Horrorladen“ am Gerhart-Hauptmann Theater Zittau

März 2008: Beginn der Arbeit als Choreograf und Regisseur mit 200 Schweriner Kinder und Jugendlichen für eine szenische Version der „
Carmina Burana!“ am
Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin - Premiere im November 2008


März 2009: „
Frühlingsopfer“ - ein Ballettabend für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin

März 2009: Szenische Uraufführung „
St Johns Passion“ - szenische Umsetzung der Johannespassion von James MacMillan mit dem Rundfunkchor- und dem Rundfunksinfonieorchester Berlin

November 2009: „
Deutschland tanzt!“ – ein Tanzstück für das Tanztheater Trier

Januar 2010: Realisierung des Kindertanzprojektes „
die versiegelten Engel“ mit 150 Schülerinnen und Schülern der „Schule unterm Regenbogen“ in Berlin Marzahn

Mai 2010: „
Savitri“ eine szenische Realisierung der Oper von Gustav Holst unter der Leitung des Rundfunkchores Berlin im Berghain Berlin

September 2010: „
Carmina Burana“ - ein Ballettabend für das Ballet Nacional de Paraguay

Dezember 2010: „
Carmina Burana“ - realisiert vom Projeto Dançando para não dançar in Rio de Janeiro

Januar 2011: „
Klassentreffen oder ein Nachmittag in der LPG“ - eine Ballettkomödie von Lars Scheibner und Jacob Steinberg für das Theater Görlitz

April 2011: „
Lux Aeterna“ - eine Uraufführung für a capella Chor und Tanz am Theater Kiel

April 2011: „
Ghetto“ - szenische Realisierung der gleichnamigen Trilogie von Volker David Kirchner am Theater Kiel

Oktober 2011: „
Pintando o sete com Portinari“ - eine Balletturaufführung für das Projeto Dançando para não dançar in Rio de Janeiro

Dezember 2011: „
Wenn ich einmal gross bin...“ - eine Ballett für Kinder ab 6 nach der Ballettkomödie „Klassentreffen oder ein Nachmittag in der LPG“ am Theater Görlitz

Januar 2012: Neufassung des „
Versiegelten Engels“ für das Soundstreams Festival in Toronto - für zwei Chöre und fünf Tänzerinnen aus Toronto/Canada

März 2012: Zusammenarbeit mit dem Regisseur
Andrzej Woron - Choreografie und Co-Regie für die Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ am Stadttheater Bremerhaven

Juni 2012: Wiederaufnahme „
Der versiegelte Engel“ für Aufführungen in Vaduz / Liechtenstein und der Berliner Philharmonie

Juli - November 2012:
„João Joana“ eine Balletturaufführung für das Projeto Dançando para não dançar in Rio de Janeiro

Februar - April 2013: Zusammenarbeit mit dem Regisseur
Andrzej Woron - Co - Regie und Choreografie für das Schauspiel „Das brennende Dorf“ am Theater Konstanz

April - Mai 2013: Zusammenarbeit mit dem Regisseur
Andrzej Woron - Choreografie und Co-Regie für die Oper „Love and other Demons“am Stadttheater Bremerhaven

August - September 2013:
„Le Sacre du Printemps“ - ein Ballettabend für das Staatstheater Cottbus

November - Januar 2014: Zusammenarbeit mit dem Regisseur
Andrzej Woron - Choreografie und Co-Regie für die „Johannes - Passion“ am Theater Osnabrück

Februar - März 2014: Choreografie für die Oper
„Kommilitonen“ am Stadttheater Bremerhaven

April - Mai 2014
: Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andrzej Woron - Choreografie und Co-Regie für die Oper „Der Freischütz“ am Stadttheater Bremerhaven

März 2015: Johannes Brahms - „Ein deutsches Requiem" - Inszenierung für das Vokalconsort Osnabrück

Mai 2015: „Die Nibelungen" - ein Tanzepos für die Deutsche Tanzkompanie in Neustrelitz

September 2015: Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andrzej Woron - Choreografie und Co-Regie für die Operette "Orpheus in der Unterwelt" - am Stadttheater Konstanz

März 2016:
„53°N - Völker wandern“ - ein Tanzfest für die Deutsche Tanzkompanie